Wie schon im letzten Jahr, war der Ironman 70.3 in Mallorca auch dieses Jahr das erste große Rennen - schließlich gilt es für mich weiterhin Punkte für die WM-Quali in Las Vegas zu sammeln. Doch am Start stand ein Starterfeld, das es wohl noch nie bei irgendeinem 500-Punkte Rennen gab. Der Veranstalter sprach sogar vom bestbesetzten 70.3 Rennen nach der WM in Las Vegas. So stand ich mit ca. 60 Triathlonprofimänner um 8 Uhr an der Startlinie und wartete auf den Startschuss. Eins war für mich klar: Trotz der großen Konkurrenz muss ich mich auf keinen Fall verstecken! Ich erwischte einen guten Schwimmstart und fand mich in der 2. Gruppe mit ca. 1:40 Minuten Rückstand auf die Spitze wieder.
Auf dem Rad fühlte ich mich von Anfang an gut und führte ab Pollenca eine Gruppe hinter mir her bis zum Anstieg zum Kloster Lluc. Bis dorthin hatte ich schon einige Athleten der ersten Schwimmgruppe überholt, u.a. den Kurzdistanzweltmeister von 2007, Daniel Unger. Am Anstieg betrug der Rückstand auf die Gruppe um Andreas Raelert und Eneko Llanos nur noch 45 Sekunden und ich machte mich auf und davon. Dann sah ich sie schon vor mir und konnte in der Abfahrt endgültig den Anschluss herstellen. Doch dort scheinten sich die Athleten eher zu belauern, lediglich mein Erdinger-Teamkollege sorgte für Tempoarbeit. Ab Inca nahm ich dann das Zepter in die Hand, versuchte 2-3 mal auch paar Fahrer abzuschütteln - doch ist das auf dem flachen 2.Teilstück nur schwer möglich. Ca. 5km vor der 2.Wechselzone ist es mir dann doch gelungen und ich fuhr allein als Dritter in die Wechselzone ein. Beinahe hätte ich mir vorher sogar noch den Franzosen Billard geschnappt. Damit war die US-Amerikanische Radrakete Starykowicz der einzige Pro, der schneller unterwegs war. Auf der Laufstrecke war fast überall eine gigantische Stimmung. An jeder Ecke standen bekannte Gesichter und haben mich angefeurt. Doch bald kamen auch schon die schnellen Läufer, angeführt von Andi Raelert, der sich diesmal am Ende mit dem 3.Platz begnügen musste. Ich lief mein Rennen noch konstant zu Ende und erreichte das Ziel auf einen sehr guten 10.Platz. In zwei Wochen geht es schon wieder weiter in St. Pölten und dort treffe ich auch wieder auf einige Bekannte, u.a. auf den Sieger Eneko Llanos und den Zweitplatzierten Bart Aernouts.
Nach einer sehr guten und langen Trainingszeit auf Mallorca und Gran Canaria ging es für mich nochmal zurück nach "Can Pica" in die Ferrer Hotels, denn der Triathlon internacional in Portocolom (letztes Jahr TRISTAR) sollte auch dieses Jahr wieder mein Saisoneinstieg werden. Nachdem es am Samstag noch sehr wechselhaft war, hatten wir am Renntag traumhafte Bedingungen. Die Organisatoren haben es wieder geschafft eine traumhafte Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Vielen Dank an dieser Stelle! Beim Schwimmen erwischte ich diesmal einen guten Start und konnte mich gleich an zweiter, dritter Position einreihen. Auf dem Rad hielt ich mich zunächst noch etwas zurück, da die Strecke uns Athleten einiges abverlangen sollte: 2x ging es hoch zum San Salvador und das Stück vorher ist auch anspruchsvoll. Trotz einiger "Regenerationstage unmittelbar vor dem Rennen merkte ich die hohe Trainingsbelastung in den Wochen zuvor dennoch in den Beinen. Am Anstieg zum San Salvador musste ich die Führung leider an Toni Colom, ein einheimischer ehemaliger Radprofi, der sich in einer sehr starken Verfassung zeigte - sowohl Berg hoch als auch in den Abfahrten. So lief ich als Zweiter überglücklich über die Ziellinie. Am 11. Mai in Alcudia gibts dann die Revanch; dann wird es Ernst ;-)
Gratulation auch an Sebastian (3.), Natascha (1.), Susann (2.), Tine (3.), sowie Daniel (2. 55,5) und Lydia (1. 55,5), die allesamt aus Can Picafort "angereist" sind. Gute Erholung und bis
bald!!!
v.links (Andi. Sieger Toni Colom mit Sohn, Sebastian Neef)
2.Platz in Portocolom in 3:40:15
Die Wettkampfsaison rückt allmählich näher, auch wenn in Deutschland zur Zeit noch tiefster Winter herrscht. Ich hatte das Glück mit meinen Teamkollegen für 14 Tage auf die kanarische Insel Fuerteventura zu entfliehen und eine gute Grundlage im Wasser und zu Lande für die anstehenden Wettkämpfe zu legen. Auch wenn es sprachlich manchmal zu Schwierigkeiten mit unseren österreichischen Athleten kam, so haben wir uns doch alle sehr gut verstanden und hatten die einzigartige Chance uns gegenseitig besser kennnenzulernen, auszutauschen und von den Profis zu lernen. Jetzt heißt es zunächst noch einmal in der Uni ackern und 2 Seminararbeiten fertig schreiben, bevor es am 9.März mit Sailfish wieder in die Sonne geht. Wir sehen uns auf Mallorca!!
Ein Teil der Erdinger Teamathleten (v.l.: Lothar, Laura, Philipp, Eva, Daniel, Andi, Silvia, Nicole, Meike, Michi, Mike)
Am vergangenen Wochenende war es mal wieder so weit: wir hatten wieder ein Teamtreffen. Diesmal im Hotel Sommer in Füssen und die Teampartner hatten einige Überraschungen für uns dabei :-) Neben Produktvorstellungen, Photoshooting und Größen probieren, machten wir uns am Samstag Abend noch auf zu einem Nachtlauf. Sonntag früh am morgen stand ich mit Laura schon wieder auf Langlaufskiern auf der Skatingrunde direkt vor der Haustür. Vielen Dank an dieser Stelle an die Partner des Teams Erdinger Alkoholfrei: Cube, sailfish, Zoggs, Rudy Project, Polar, Giro, Powerbar und Skinfit.
Ich wünsch euch ALLEN ein FROHES WEIHNACHTSFEST und einen guten RUTSCH ins NEUE JAHR!
Wir sehen uns in alter frische im neuen Jahr und da hab ich auch noch paar Neuigkeiten in der Tasche..
Bis denn
Ich glaub ich sollte wirklich mal einen Französisch-Kurs machen, ist das nach 2009 beim Ironman 70.3 Monaco und 2011 beim Triathlon in Aix-les-Bains schon die dritte Saison, die in Frankreich zu Ende ging. Mein Vereinskollege Philipp Stadter machte sich mit mir auf den Weg in die wunderschöne Provence. Da wir bereits am Montag anreisten, hatten wir viel Zeit um die Stadt und die Gegend kennenzulernen. Bei der Besichtigung der Wettkampfstrecke ging mein Herz auf. Da haben die Organisatoren wirklich eine schöne Strecke für uns Athleten ausgewählt. Cora und Ralf von Sailfish stimmten mich am Vortag noch gut auf das Rennen ein und Philipp stand mir kurz vor, während und nach dem Rennen zur Seite. Nun zum Rennen: Beim Schwimmen bin ich gut losgekommen, konnte das Tempo jedoch nicht über die 1,9km Strecke halten und wurde durchgereicht. Leider verpasste ich den Anschluss an die Radgruppe und auf den ersten Radkilometern viel mir der Biss, diese Lücke zu schließen. Die Tage kurz vor dem Rennen hielt das kleine Kettenblatt leider nicht stand; ich ließ es zwar beim Radhändler notdürftig reparieren, allerdings vermied ich es, dieses zu nutzen und musste viel Kraft an den Anstiegen aufbringen. Mit einem guten Halbmarathon in 1:17h kam ich - alles in allem - zufrieden auf dem 9.Platz ins Ziel.
Eins ist klar: Ich werde auf jeden Fall irgendwann nochmal nach Frankreich kommen - mit der Radstrecke habe ich noch eine Rechnung offen... Nachdem ich mit Philipp noch eine schöne Radltour durch Frankreich, Italien und der Schweiz zurück in die Heimat gemacht hatte, heißt es jetzt die Beine hochlegen und die nächste Saison planen. Getreu dem Motto:
"When I get older, I will be stronger!"
Den Abschluss der diesjährigen Ligasaison bildete der Wettkampf in Fritzlar. Durch einen kurzfristigen Ausfall, den wir leider nicht mehr adäquat besetzen konnten, fuhren wir nur zu viert nach
Hessen. Am Vormittag stand zunächst wieder ein Swim&Run auf dem Programm. In zwei Startwellen wurden die Athleten auf die 350m lange Schwimmstrecke im Freibad sowie einer anschließenden 2km
Laufrunde geschickt. Hohe Pulswerte waren vorprogrammiert. Aus der Addition der 4 Zeitschnellsten Athleten einer Mannschaft ergab sich die Startreihenfolge für den Staffelwettbewerb: auch hier
war der 11.Platz kein Grund zum Trübsal blasen, wussten wir doch, dass unsere Stärke beim Radfahren liegt. Da wir nur zu viert angereist sind, wurde ich zweimal auf die Runde geschickt - als
erster und letzter Starter unserer Mannschaft. Auf der anspruchsvollen Radstrecke konnte ich enorm viel Boden gut machen und brachte uns zurück mitten ins Geschehen. Sebastian und Philipp zeigten
im Anschluss ebenfalls eine starke Leistung, verloren jedoch gegen die starke Konkurrenz einige Sekunden. Frank konnte in den Bergabpassagen seinen Gewichtsvorteil ausspielen und gab mir eine
gute Vorlage zur Aufholjagd. Nach dem Schwimmen bekam ich die Zeitabstände zugerufen: 1:30 zu Schongau, 2:30 zu Hof. Das ist eine Herausforderung!!! Doch auf der Radstrecke hab ich nochmals
ordentlich Druck gegeben und einige Mannschaften eingesammelt - das war der Hammer: du fährst paar Meter und siehst bald schon wieder einen Athleten aus einem anderen Zweitligateam... Und dann
kurz vor der Wechselzone sah ich ihn: Tobias Schmutzler von der ifL Hof. Dieser bekam wohl auch einen ganz schönen Schrecken, als er mich in der Wechselzone sah, rannte jedoch förmlich um sein
Leben und konnte noch ein paar Sekunden verdient ins Ziel retten. So beendeten wir in anbetracht unserer personellen Engpässe überaus zufrieden als 7. in der Tageswertung, sowie auch als 7. in
der Ligatabelle diese Saison.
Für mich steht nächsten Sonntag noch der 70.3 in Frankreich auf dem Plan ehe die Beine hochgelegt werden. Ich freu mich auf den Wettkampf :-)
Ein Ligawettkampf mitten in der Stadt und mit zahlreichen Zuschauern - das war die gelungene Premiere des Mannschaftstriathlons im Rahmen des Nürnberger Altstadtrennens. Unser Freund Michael Krell, der letzte Saison das Vergnügen hatte für den ASC zu starten, hatte mit seinen Helfern ein tolles Event auf die Beine gestellt. Am Vormittag wurde zunächst in einem Swim&Run die Startzeit für das Hauptrennen am Nachmittag (Bike&Run) festgelegt. Sehr eng ging es am Vormittag zu und obwohl unsere Mannschaft alles gab, wurden wir als letzte auf die Radstrecke geschickt. Doch davon ließen wir uns nicht einschüchtern und überholten auf dem 7 mal zu durchfahrenden Altstadtkurs ein Team nach dem anderen. Vom 12.Platz sind wir bis zur Wechselzone bis auf den 6.Platz vorgefahren - Krämpfe beim Schuheanziehen eines ASClers zwangen uns jedoch zu einer Pause und zwei Mannschaften gingen wieder vorbei, sodass wir auf dem 8.Platz einliefen (siehe Bild)
Endlich hat es auch mal in einem Rennen der 70.3 Serie geklappt. Blieb ich dieses Jahr bei den bisherigen Ironman Rennen auf Mallorca in der Schweiz und Wiesbaden doch klar unter meinen
Möglichkeiten. Dabei hatte ich selbst gar nicht mehr damit gerechnet. Die Strecke bot nur wenig Höhenmeter und spielt eher den schnellen Schwimmern und Läufern in die Karten. Zudem fühlte ich
mich lang nicht mehr in der Form von Juli. Doch es kommt 1. immer anders und 2. als man denkt. So reiste ich am Freitag in den schönen Tirol in die Ferienwohnung von Daniel und Theresa in
Kirchberg bei Kitzbühel. Samstag konnten wir bei halbwegs gutem Wetter die Vorbereitungen abschließen und die Räder einchecken. Sonntag früh konnten wir fast ausschlafen, denn der Startschuss
fiel erst um 10 Uhr. Ich kam gut weg und war ca. die ersten 500m an der Spitzengruppe dran, verlor dann aber doch den Kontakt. So schwamm ich alleine hinterher und kam nur Sekunden vor der
zweiten Gruppe aus dem Wasser. Auf dem Rad begann dann die Aufholjagd. Zusammen mit Michael Göhner kam ich dichter an die Spitzengruppe heran - bis zu einem Zusammenschluss hat es leider nicht
gereicht. So kamen wir als 5. bzw. 6. in die zweite Wechselzone und ich hoffte dass ich den 6.Platz zumindest halten konnte. Durch einen schnellen Wechsel hatte ich gleich ein paar Meter
Vorsprung und an einem Wendepunkt in der Stadt sah ich auch schon den Vierten. Ich war gut unterwegs und Laufen machte mir diesmal richtig Spaß. In der zweiten Runde sah ich Daniel gerade auf
seine erste Runde biegen und wir liefen fast das ganze Rennen gemeinsam weiter. Letztlich wurde seine Leistung mit der Quali für die WM 2013 in Las Vegas belohnt. Den Halbmarathon lief ich in
1:16:16 h und freute mich rießig über meinen vierten Platz - jetzt konnte ich mich doch noch mit der 70.3 Serie versöhnen.
Vielen Dank an alle Helfer und Zuschauer, die dem Regen trotzten und ganz besonders an Daniel, Theresa und Veronika, die mich im Rennen unterstützten!!!
Es sollte eigentlich mein Saisonhöhepunkt werden und nach den bisher eher unglücklichen Rennen in der 70.3 Serie auf Mallorca und in der Schweiz wollte ich zeigen was ich kann. Doch leider bin
ich eine Woche vorher in Frankfurt gestürzt. Die Wunden waren zwar schon wieder halbwegs gut verheilt, doch mir fehlte das Gefühl und das Vertrauen ins Rad. An diesem Tag hätte ich mir sogar eine
weniger anspruchsvolle Strecke gewünscht. Radfahren war kein Spaß... Doch es gab auch positive Punkte: Ich bin beim Schwimmstart gut losgekommen, hatte in der 2.Wechselzone sogar 2 Athleten
überholt (Anm.: bisher gehörte Wechseln nicht unbedingt zu meinen Stärken), ich hatte keinen Materialschaden und letztlich bin ich ins Ziel gekommen. Vielen Dank an alle die mich dabei
unterstützt haben.
Mindestens eine Chance hab ich dieses Jahr noch mich mit der 70.3 Serie zu versöhnen: In zwei Wochen steh ich in der wunderschönen Gegend um Zell am See an der Startlinie. Topfavoriten dürften
dort Michi Göhner, Alessandro Degasperi sowie Boris Stein, der in Wiesbaden den 3.Platz eroberte, sein.
Der letzte Zwischenstop auf dem Weg nach Wiesbaden, brachte mich in die Mainmetropole. Zusammen mit Sebastian, Frank, Stephan und Philipp vom ASC Kronach starteten wir in der 2.Bundesliga. Es wurde jedoch gleichzeitig mit den Topstartern des Frankfurt-Citytriathlons gestartet und das Windschattenfahren war offiziell nicht erlaubt. Der Langener Waldsee war angenehm warm, so dass ohne Neopren geschwommen wurde. Nach dem Geprügel im Wasser machte ich mich auf die Verfolgung. In der ersten Kurve an der Friedensbrücke wurde mir die nasse Fahrbahn jedoch zum Verhängnis und mein Hinterrad rutschte mir weg.
Nachdem ich mich und meine Sachen wieder geordnet hatte, checkte ich noch ausführlich das Rad und nahm wieder Fahrt auf. Vor allem die Kurven nahm ich im weiteren Verlauf äußerst vorsichtig und
kämpfte mich wieder weiter nach vorne. Auf der zweiten Runde durch die Frankfurter Innenstadt war die Strecke schon ziemlich voll und ein Überholen war nicht immer gefahrlos möglich. Schließlich
erreichte ich dann die Wechselzone und machte mich in Laufschuhen auf den Weg durch das Labyrinth in der ausgestorbenen Frankfurter Innenstadt. Als 10. in der Ligawertung kam ich letztlich ins
Ziel und mit der Mannschaft belegten wir einen 9.Platz.
Ich hoffe dass ich die Sturzfolgen bis zum nächsten Wochenende kompensieren kann und topfit in Wiesbaden am Start stehen werde :-)
Am Sonntag 1.Juli war es soweit: Der Chiemsee-Triathlon feierte nach einer langen und guten Vorbereitung seine Premiere. Das Organisationsteam um Sven Hindl hat dabei gute Arbeit geleistet und bot den Athleten eine traumhafte, vollgesperrte Radstrecke durch den Chiemgau, die ich am Vortag schon abfahren durfte. Als Begleitung war Torben Hoffmeister mit dabei, der sich als Staffelschwimmer nochmal nötige Wettkampfhärte für den Ironman Frankfurt diesen Sonntag holte.
Nachdem ich Mitte dieser Woche mir eine größere Erkältung eingefangen hatte, war ich zunächst super happy, dass ich am Sonntag überhaupt an den Start gehen konnte und die Erkältung auskuriert war. Neben dem Kiwi James Elvery, der nach verpasster Olympia-Quali dieses Jahr auch auf längere Distanzen wechselt, dem Kanadier Luke Dragstra und eine handvoll hoffnungsvoller deutscher Jungprofis hatte kurzfristig auch der Luxemburger Dirk Bockel, der vor zwei Wochen erst den IRONMAN Regensburg gewann, seinen Start zugesagt. Beim Schwimmen bin ich zunächst gut losgekommen und hatte schnelle Beine gefunden, die ich aber leider nicht halten konnte. Auf dem Rückweg hatte ich Probleme mit der Orientierung - die Sonne stand noch tief und schien genau von vorne aufs Gesicht, so dass ich leider nicht die Ideallinie schwamm und dann doch mit 2:30 Minuten einen ordentlichen Rückstand aufgebrummt bekommen habe.
Auf dem Rad versuchte ich den Abstand nach vorne zu verkürzen, doch Dirk Bockel und James Elvery waren ebenfalls sehr schnell unterwegs. Letzterer konnte das Tempo auf der Zweiten Runde nicht
mehr halten und bekam bis zur 2.Wechselzone noch ein paar Minuten draufgepackt. Mein Rückstand konnte ich bis dahin auf 1:30 Minuten verkürzen und versuchte Dirk mit schnellen ersten Metern unter
Druck zu setzen. Vielen Dank an Torben und allen anderen Zuschauern und Athleten, die mich angefeuert haben und mir die Zwischenzeiten zugerufen haben. Ihr ward Spitze!!! 1:30, 1:20, 1 Minute -
und das auf dem ersten Kilometer - geil!!!
Doch die Sonne brannte unwiderstehlich auf unsere Haut. An den Verpflegungsstellen musste ich meist anhalten, um genügend zu Trinken zu bekommen. Oft sah ich ihn mit dem Führungsfahrrad vor mir
Laufen, doch so richtig kam ich nicht ran... Der Rückstand hatte sich so bei 40-50 Sekunden eingependelt. Ich war dann auch sehr froh im Ziel angekommen zu sein und bin absolut zufrieden mit
meinem Ergebnis - Glückwunsch an Dirk zum Sieg bei der Premiere!
Ein sehr starkes Rennen zeigten auch die beiden Biathlon-Profis Simon Schempp und Andi Birnbacher, die in allen Disziplinen eine gute Leistung ablieferten und mit dem 21. und 9. Gesamtplatz in dem starken Feld ihre Ausdauer bei ihrem ersten Triathlonwettkampf auch in eher ungewohnten Disziplinen eindrucksvoll unter Beweis stellten.
Ergebnis
Video
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Wochenblatt.de
tri-mag
Fränkischer Tag
Yes, yes, yes!!! Da ist der Hattrick!
Zum Auftakt des Triathlon-Festivals am Rothsee startete ich am Samstag Nachmittag mit meinen Jungs vom ASC Kronach beim Sprintrennen der 2.Bundesliga Süd. Der Rothsee war schön warm, so dass wir
ohne Neo schwimmen mussten. Nach akzeptabler Schwimmleistung stieg ich kurz vor Frank aus dem Wasser - kurzer Blickkontakt - und wir waren uns einig. Boris Stein komplettierte noch unser Trio,
musste jedoch schon bald wegen einer Reifenpanne aussteigen. Zu zweit ging die Aufholjagd weiter und in der letzten Runde stellten wir, die Spitzengruppe. Ich verschärfte am kleinen Anstieg bei
der Schleuse nochmal das Tempo und Frank stürmte kurz danach als erster in die 2.Wechselzone. Beim Lauf zeigte ich eine solide Leistung - ohne mich vollkommen zu verausgaben - da am Folgetag ja
noch der "Hauptwettkampf" anstand. So ließ ich die Spitze laufen und belegte mit dem 5.Einzelplatz ein gutes Ergebnis für unsere Mannschaft.
Am Sonntag morgen erfolgte dann pünktlich um 9 Uhr der Startschuss zum bekannten Rothseetriathlon. Einige Topstarter mussten aus gesundheitlichen oder sonstigen Gründen leider absagen -
vielleicht ahnten sie aber auch schon was ihnen erwarten würde... Mit einer soliden Schwimmleistung stieg ich nach 19:30 Minuten mit der Spitzengruppe aus dem Rothsee, lediglich ein Athlet war
uns enteilt. Diesen konnte ich jedoch auf den ersten Radkilometern schon einsammeln und die Spitze übernehmen. Erstmals war ich mit der Cométe Road von Mavic unterwegs und flog förmlich über den
Asphalt. Auf dem Weg bis zur 2.Wechselzone konnte ich meinen Vorsprung stetig ausbauen und hatte beim Laufen schon ca. 4 Minuten Vorsprung. Doch dort baute ich meinen Vorsprung sogar noch weiter
aus und konnte mit einer 33er Zeit meine aufsteigende Form dieses Jahr beweisen.
Nächstes Wochenende ist am Chiemsee noch ein "ernster Test" über die Mitteldistanz ehe die direkte Vorbereitung für Wiesbaden folgt.
Am 17.6. wurde die 19.Auflage des Erdinger Stadttriathlons ausgetragen und wieder mit am Start war ein Großteil der Erdinger Profis. Zum ersten mal startete ich hier auch in "blau" und durfte ein
Super-Wochenende mit den Erdinger Jungs und Mädels verbringen. Am Samstag fuhren wir bei Sonnenschein nochmal die Radstrecke ab und konnten uns ideal auf das Rennen vorbereiten.
Sonntag vormittag pünktlich um 10:40 Uhr erfolgte der Startschuss und Jan Sibbersen setzte sich gleich an die Spitze des Feldes. Beim Schwimmen lief es nicht richtig rund bei mir und ich konnte
die guten Trainingszeiten leider nicht bestätigen. Mit Michael Göhner an den Füßen stieg ich schließlich aus dem Wasser. Auf dem Rad probierte ich mehrmals eine Lücke zu reißen - doch Michi lies
sich nicht abschütteln. Beim Laufen behielt er dann die Nerven und konnte sich einen kleinen Vorsprung herauslaufen.
Nach 1:59:07 erreichte ich dann wie im Vorjahr als Zweiter das Ziel. Nächste Woche am Rothsee steht erneut die Titelverteidigung auf dem Plan ;-)
Leider gibt es nichts Gutes aus der Schweiz zu berichten. Nach einem großen Getümmel beim Schwimmstart stieg ich nach 24:47 Minuten aus dem Zürichsee und hielt mich diesmal zu Beginn der
Radstrecke zurück. Zusammen mit Ronny Schildknecht und dem Belgier Bart Aernouts sammelten wir alle Athleten vor uns auf - bis auf den wieder in einer anderen Liga über den Asphalt fliegenden
Michael Raelert. Am Ende der ersten Radrunde dann die schlechte Nachricht. Ich nahm mir meinen zweiten Riegel und verlor dabei die Verpackung -> Disqualifikation
An diesem Tag wäre einiges drin gewesen.
Jetzt heißt es abhaken, mit demTraining anziehen und zunächst auf die beiden Kurzdistanzen in Erding und Rothsee vorbereiten...
Am Pfingstsonntag hatte ich auch endlich meinen ersten Wettkampf auf deutschem Boden. An gleicher Stelle, an der ich vor vier Jahren meinen ersten Triathlon absolvierte, ging ich diesmal als großer Favorit ins Rennen. Einer meiner besten Freunde Frank Neumann, der dieses Jahr die Rennen in Amberg und Erlangen/Höchstadt dominierte, machte mir das Rennen nicht leicht. Auf dem Rad hielt er tapfer dagegen und setzte beim Lauf alles auf eine Karte und war zwischen km 3 und 5 nur 20 Sekunden dahinter. Am Ende konnte ich jedoch wieder für klare Verhältnisse sorgen und lief als erster auf dem Weismainer Marktplatz ein. Nächstes Wochenende geht es in der Schweiz noch einmal richtig rund, ehe ich die Intensität für die Kurzdistanzrennen steigern werde.
Ich hatte mich sehr gut auf das Rennen in Alcudia vobereitet und hatte dank eines Praktikums bei Sailfish auch schon viel Zeit mir die Strecke anzuschauen und mich zu "akklimatisieren". Der
Tristar 4 Wochen zuvor, stimmte mich zuversichtlich und ich war in richtig guter Verfassung. Hochmotiviert und gut eingestimmt stand ich an der Startlinie und als dann der Startschuss fiel sah
ich unmittelbar rechts und links von mir niemand mehr und stürzte mich um 8Uhr in das angenehme Meerwasser. Leider war mein Sprung ins Nasse etwas zu stürmisch und meine Schwimmbrille ist
verrutscht. Nach kurzem Zurechtrücken fand ich mich in der großen Gruppe wieder. Ich versuchte mich durchzukämpfen- die schnellsten waren jedoch schon weg. So hab ich vor allem auf dem Rückweg
das komplette Verfolgerfeld an meinen Füßen. Mein Wechsel lief diesmal dafür richtig gut und auf den ersten Radmetern konnte ich mich schon vn den Verfolgern absetzen. Bei Port Pollensa kam dann
eine rießige Radgruppe um Michi Göhner angerauscht. Zunächst konnte ich mich noch zurückhalten und fuhr in der Gruppe erstmal mit- wohlwissend dass der Anstieg zum Kloster Lluc die Spreu vom
Weizen trennen wird. Ca. 2km vor dem Anstieg juckte es jedoch in meinen Beinen und das Rumgeeier in der Gruppe wurde mir zu bunt, sodass ich das Tempo verschärfte. Am Berg konnte ich dann auch
gleich eine Lücke reißen und das Feld splitterte sich auf. Lediglich Michael Raelert fuhr weit vor uns noch ein einsames Rennen. Kurze Zeit später fühlte sich mein Hinterrad jedoch sehr weich an
und ich hatte ein sehr ungutes Gefühl. Inzwischen hat Michi Göhner mit Stefan Schmid im Schlepptau wieder aufgeschlossen. Leider bestätigte sich mein Verdacht und ich fuhr schon fast nur noch auf
der Felge. Total enttäuscht, wütend und sauer saß ich dann am Straßenrand mit plattem Hinterrad und beobachtete wie einer nach dem anderen vorbei fuhr. Irgendwann kam meine Rettung: Swen Sundberg
hatte auch schon Probleme mit seinem Rad und gab mir kurzerhand sein Hinterrad (Danke Swen!!).
Dann ging die Aufholjagd weiter. Frustrierend musste ich dabei zusehen, dass manche das Rennen wohl eher als Paarzeitfahren verstanden haben und Kampfrichter auf der Strecke quasi gar nicht
vorhanden waren. Bis zur Wechselzone konnte ich noch einige Plätze gut machen und ging mit Stefan Schmid auf die Laufstrecke. Spätestens ab Mitte der Laufstrecke hatte ich jedoch rießen Blasen an
den Füßen und die Füße glühten schon fast. Ich hatte eigentlich schon aufgegeben. Aber Meter um Meter brachte ich dann doch hinter mir und ich erreichte noch das Ziel!
Jetzt gilt es mit dem Rennen abzuschließen, aus meinen Fehlern zu lernen und beim nächsten Wettkampf greif ich umso mehr an!!!
Letztes Jahr bin ich in Italien in die Saison gestartet, dieses Jahr bot sich der Tristar auf Mallorca als Auftaktrennen an. Da ich vorher bereits schon 4 Wochen auf der Insel war, konnte ich
mich gut an das Klima etc. gewöhnen und hatte einen kurzen Anfahrtsweg. Beim Wettkampf selbst herrschte jedoch eher "deutsches" Wetter: relativ mild, Nässe, Regen, leichter Hagel und Sturm. Aus
Sicherheitsgründen entschied ich mich für ein normales Rennrad mit normalen Laufrädern. Mit einem Schlafdefizit und nicht ganz perfekter Vorbereitung stand ich dann am Sonntag früh an der
Startlinie im Hafenbecken von Portocolom. Schwimmstart leicht verpasst und schon bald die Schwimmbrille verloren. Durch leichte Orientierungsprobleme im Wasser und in der Wechselzone hatte ich
schon wertvolle Zeit auf die Spitze verloren. Auf dem Rad ging ich zunächst verhalten an und bis zum San Salvador hatte ich die Gruppe um den Vorjahressieger Olivier Marceau eingeholt und nach
der Abfahrt distanziert. Auf der zweiten Runde schob sich der spätere Sieger Joerie Vansteelant vorbei, welchen ich nach der zweiten Abfahrt vom San Salvador wieder einholte und mit in die
Wechselzone nahm. Als Dritter kam ich dann vom Rad, als Vierter war ich auf der Laufstrecke. Nach vorne machte ich zwar Zeit gut, musste mich jedoch mit dem Vierten Platz zufrieden geben.
Zwischenzeitlich hatte Olivier Marceau wieder aufgeschlossen, auf dem letzten Kilometer konnte ich mich aber wieder lösen.
Dieses Rennen war ein guter Test für den 70.3 Mallorca am 12.Mai in Alcudia, wo ich dann richtig angreifen werde!!!
Für schnelle Radzeiten braucht man nicht nur ein schnelles Rad und kräftige Beine, sondern auch das Zusammenspiel von Mensch und Rad ist dabei sehr entscheidend. Deshalb fuhr ich zum Vermessen mit meinem neuen Cube-Lightning ins benachbarte Neuenmarkt zum erfahrenen Spezialisten Jürgen Schulz, dem u.a. auch die Kaderathleten der DTU vertrauen. Nach einer gründlichen anatomischen Untersuchung, zeigte er mir ein paar unscheinbare mögliche Schwachstellen und auch gleich entsprechende Übungen mit denen ich diese ausmärzen kann. Nach Messung von vielen statischen und dynamischen Einflussgrößen (u.a. Druckverteilung im Schuh und auf dem Sattel) ist auf dem Bild die Veränderung dargestellt. Die ersten Radrunden auf dem Rad waren jedoch sehr erfreulich, anfangs war die Position zwar noch ungewohnt, ich fühlte mich jedoch schon sehr bald wohler und schneller auf dem Rad. Jetzt gehts erstmal in den Süden auf die Insel, um ordentlich Radkilometer zu sammeln...
Jetzt wo die Sonne schon schön kräftig scheint und es höchste Zeit wird wieder zum Radfahren nach draußen zu gehen, ist mein neues Rennrad da. Vielen Dank an Klaus von Mr.Bike und an Cube!! Damit werde ich dieses Jahr viel Spaß haben bei Rennen der 2.Bundesliga und bei Radrennen. Zunächst werde ich ab dem 15.März jedoch auf der Insel mich mit meinem neuen "Arbeitsgerät" vertraut machen und viele Radkilometer sammeln. Als Abschluss meines Inselaufenthalts hab ich mich jetzt für den Start beim IRONMAN 70.3 Mallorca am 12.Mai entschieden und freu mich auf einen spannenden Wetkampf.
Beim diesjährigen Silvesterlauf in Bad Staffelstein ließen wir das Jahr mit einem Laufwettkampf ausklingen. Mit ca. 300 Startern brachten die Organsiatoren des TSV Staffelstein wieder einmal ein grßes und gutes Starterfeld an den Start der 9km langen Strecke durch die Staffelsteiner Innenstadt. Ich wartete nicht lange und übernahm gleich zu Beginn die Führung, lediglich mein Trainingspartner von der TSL Valentin Schuhmann sorgte noch für Tempoarbeit. Nach einer schnellen ersten Runde, gingen wir die zweite Runde - noch zu fünft - etwas ruhiger an. Mitte der dritten Runde setzte ich dann aber eine Attacke und nur Valentin konnte mir folgen und wir konnten uns absetzen. Im weiteren Verlauf versuchten wir uns jeweils vom anderen zu lösen - erfolglos. Als ich in der letzten Runde kurz vor Ziel auf einer Holzbrücke vor seine Füße gefallen war, entschieden wir uns dafür, dieses Rennen gemeinsam als Sieger zu beenden und liefen Hand in Hand nach 29:27 Minuten durchs Ziel.
Auch wenn es noch einige Monate dauert bis die Saison wieder losgeht, bin ich schon ganz heiß drauf. Zusätzliche Motivation bietet mir meine neue Ausrüstung fürs Radfahren: Über meinen Radhändler Mr.Bike habe ich zunächst ein Trainingsrad "Made in Germany" von Cube bekommen. Auch kommende Saison werde ich wieder mit einem Cube-Rad versuchen das Führungsfahrzeug einzuholen...
Rudy Project sorgt mit Brille und Helm für die Sicherheit und dafür, dass ich den Durchblick nicht verliere. Mit ihrer mehr als 25 jährigen Erfahrung bieten mir die Italiener die perfekte
Ausrüstung und sind besonders im Bereich der Korrektionsbrillen Spitze...
Vielen Dank für die Unterstützung!
Nachdem ich dieses Jahr unter anderem in Erding selbst (Bild) mit meinen Leistungen überzeugen konnte, hab ich nun den Sprung ins Team geschafft und werde von Erdinger Alkoholfrei unterstützt. Die Gemeinschaft in diesem TEAM bietet mir sehr gute Möglichkeiten, um mich bei meinem Weg zum Profi zu unterstützen. Und es gibt auf jeden Fall einen Grund mehr zu feiern: Freibier :-) Das isotonische Getränk sorgt dafür, dass ich nach Training und Wettkampf wieder schnell und ausreichend Vitamine und Mineralstoffe bekomme...